Jörg Hegemann aus Witten an der Ruhr, 1966 geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Boogie Woogie Pianisten,
die diesen Jazzpiano-Stil perfekt beherrschen und den Charme und die Kraft dieser Musik auch im neuen Jahrtausend
lebendig erhalten. Jörg Hegemann nimmt seine Zuhörer mit ins Chicago der dreißiger Jahre und zeigt ihnen die
musikalische Welt der Boogie Woogie Urväter Albert Ammons, Meade Lux Lewis und Pete Johnson. Nicht umsonst wurde
er 2004 beim Int. Dixie- & Bluesfestival Sarospatak in Ungarn angekündigt als der "Schwarze" unter den weißen
Boogie-Pianisten.
Konzerte in sieben europäischen Ländern, ungezählte Veranstaltungen von Nord bis Süd und West bis Ost, Auftritte
bei einigen der bedeutendsten Jazzfestivals wie z.B. Dixieland Festival Dresden (hier war Hegemann laut "Jazzpodium"
der Publikumsliebling), Jazzfrühling Kempten, Jazz Band Ball Wiesbaden mit Bill Ramsey, Swingin´ Brandenburg,
Jazzralley Düsseldorf und vielen anderen stehen bereits zu Buche.
Konzerte mit dem Klarinettisten von Louis Armstrong Joe Muranyi, den deutschen Boogie Meistern
Axel Zwingenberger und Vince Weber
und dem Österreicher Martin Pyrker belegen: Jörg Hegemann ist aus der
deutschen traditional Jazz- und Boogie-Szene nicht mehr wegzudenken!
Just genannter Axel Zwingenberger war - wie bei vielen anderen Boogie-Verrückten - der Auslöser dafür, dass 1983
der damals 16-jährige Hegemann vom Boogie-Fieber gepackt wurde. Die ersten Gehversuche musste er allerdings noch
auf der elterlichen Heimorgel unternehmen, bis der Wittener sich mit 20 sein erstes eigenes Klavier zusammengespart
hatte. In den Folgejahren gründete Jörg Hegemann zusammen mit 3 ebenfalls Boogie-begeisterten Freunden die
Formation "Chicago Four", die es sogar ein Mal in die Rudi Carell Show schaffte.
Aus dieser Formation ist heute immerhin noch Thomas Aufermann übrig geblieben, der seine kräftige Stimme bisweilen
im Stile von Big Joe Turner erklingen lässt, wenn Hegemann in die Tasten greift. Als Solist entwickelte sich Hegemann
in der Folgezeit enorm weiter, veröffentlichte seine erste Platte "Boogie Woogie Express" (1995) und wurde immer
häufiger alleine und auch mit Rhythmusgruppe im Trio für Auftritte in Jazzclubs und Festivals verpflichtet.
1999 erschien die zweite CD "Steam Driven Boogie". Daneben hat Jörg Hegemann beim blue taste-Verlag ein Boogie
Woogie Lehrbuch und eine Transkription von 4 Titeln seiner ersten CD herausgegeben.
Ab 2009 präsentiert Jörg Hegemann seine eigene Konzertreihe unter dem Titel "Jörg Hegemann präsentiert Meister des Boogie Woogie". Im Wasserschloss „Haus Opherdicke“ in Holzwickede möchte Hegemann dann regelmäßig mit deutschen und internationalen Top-Künstlern in die Tasten hauen.
Im Oktober 2009 wurde Jörg Hegemann als erster "Pianist des Jahres" mit dem neu geschaffenen deutschen Boogie Woogie Musikpreis "Pinetop" ausgezeichnet.