Daniel Ecklbauer, geboren am 9. Juli 1977 in Linz, zählt zur aufstrebenden Generation der jungen Boogiepianisten Österreichs. Bereits im Alter von 7 Jahren hörte er die heute legendäre LP "Boogie Woogie Session `76" und wurde sofort vom Boogiefieber gefangen genommen. Er besuchte die Musikschule in Traun, bekam einige Jahre klassischen Klavierunterricht, und setzte sich nebenher autodidaktisch mit dem Boogie-Woogie auseinander.
Obwohl er inzwischen in Wels an der Fachhochschule studiert, reist er nach wie vor quer durch Österreich, um sich kein Boogie-Konzert entgehen zu lassen. 1997 lernte er anläßlich der Stars-of-Boogie-Woogie - Gala im Wiener Konzerthaus Hannes Otahal kennen und nimmt seither regelmäßig Unterricht bei ihm.
Zu Daniels Vorbildern zählt neben Vince Weber und Meade Lux Lewis ganz besonders der Hamburger Boogiemeister Axel Zwingenberger. Nach zahlreichen Auftritten in verschiedenen Clubs in Linz und Wels spielte er im Dezember 2000 gemeinsam mit Tibor Grasser und dem jungen Tastenkollegen Wolfgang Pöll erstmals in Wien im Jazzland, und am 16. Mai des vergangenen Jahres folgte als weiterer Höhepunkt ein Auftritt im Wiener Galerie-Café, gemeinsam mit dem österreichischen Aushängeschild in Sachen Boogie-Woogie, Martin Pyrker.
Zuletzt sah man Daniel zusammen mit Wolfgang Pöll im Rahmen der, vom ORF ins Leben gerufenen, "Langen Nacht der Musik" im Bösendorfersaal am Flügel sitzen. Daniel sieht es als sein Ziel, die große Tradition des Boogie-Pianos auch in Zukunft nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.